Helen B. Kraft: Schwarzstein und Königin – Erbe der Sieben Wüsten 2

schwarzstein-Cover Mit „Schwarzstein und Königin“ stelle ich euch hier den zweiten Band der Reihe „Erbe der Sieben Wüsten“ von Helen B. Kraft vor.

Diesmal geht es um Cruths und Nereys Tochter Zeynda, die eines Tages Königin der Bestien sein wird, und Daeon, den Schwarzsteiner. Beider Schicksale sind miteinander verwoben, und dennoch scheint es so widersprüchlich, dass sie ein Paar werden, ja, sogar unmöglich, bei allem, was Zeynda und Daeon geschieht – auch wenn Zeyndas Bestie davon überzeugt ist, dass Daeon der Richtige für sie ist. Doch zuerst muss Zeynda sich Verrat, Verlust und Krieg stellen – und beweisen, dass sie wirklich die Königin ist, zu der sie ihr Leben lang ausgebildet wurde.

„Schwarzstein und Königin“ steht dem ersten Band der „Sieben Wüsten“-Reihe („Aus Verrat geboren“) an Tempo, Spannung, Drama und Erotik um nichts nach. Im Gegenteil, in diesem Buch setzt Helen sogar noch einen drauf, so sehr habe ich beim Lesen mit Zeynda, Daeon und Cruth mitgefiebert. Es ist fast unmöglich, das Buch beiseite zu legen, wenn man erst einmal angefangen hat, zu lesen.
Auch hier kommt der typische Helen-Humor in Gestalt des Koboldkanzlers Barrique nicht zu kurz – und wieder schafft die Autorin es, auch einer humorig angelegten Figur so viel Tiefe zu verleihen, dass sie nicht eine Sekunde albern oder zu sehr wie ein comic relief wirkt. Ohne die Kobolde wären die Bestien einfach nicht, was sie sind.

Die Bestien werden gebeutelt in diesem zweiten Band, und das nicht zu knapp. Aber sie wären keine Bestien, wenn sie sich nicht mit gefletschten Zähnen und ausgefahrenen Hörnern ihrem Schicksal stellen würden. Bei allem, was „Schwarzstein und Königin“ mit sich bringt, darf man gespannt sein, wie es mit den Bestien und ihren erbsengrünen Verbündeten weitergeht. Ich jedenfalls kann es gar nicht abwarten, dass Band 3 sich im Verlagsprogramm von Machandel zeigt.

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