Kater der Woche

“Ich kann so nicht arbeiten.”
Wie oft haben meine vierbeinigen Kollegen und ich uns das schon anhören müssen?
Stellen Sie sich folgende Situation vor. Sie kommen nach Hause, Ihr Kind stürzt sich auf Sie mit einem Freudenschrei, und Sie haben nichts besseres zu tun, als diesen dämlichen Computer anzuschalten und sich in elektronischer Post zu vergraben, zu twittern, zu facebooken, sich in Foren herumzutreiben und zur Entspannung ein virtuelles Kartenspiel immer wieder und wieder zu spielen, auch wenn Sie wissen, dass Sie gegen den Computer nicht gewinnen können?
Nun bin ich kein Kind, sondern ein Kater, aber ein bisschen Aufmerksamkeit von meinem Personal wäre mir dann doch sehr lieb. Das Katzenklo muss geleert werden, die Futternäpfe gefüllt, und eine Spielmaus für uns werfen kann doch eigentlich nicht so schwer werden. Was ich damit sagen will, geneigte Leser des Katerblogs: wann haben Sie sich das letzte Mal hingesetzt und ein Buch gelesen? oder einfach nur in aller Ruhe aus dem Fenster geschaut und die Vögel beobachtet? Wohnen Sie mit einer Katze zusammen, dann beobachten Sie sie. Sie sagen, Ihr Alltag lässt Sie nicht mehr abschalten, der ganze Stress, dieses dauernde Erreichbar sein, das Telefon, das Mobiltelefon, der PC, die Emails… alles zu viel?
Dann lernen Sie von Ihrer Katze. Sehen Sie ihr zu, wie sie dasitzt, ganz still, bewegungslos, wie eine Statue. Atmet sie überhaupt? Und wohin geht ihr Blick? Was sieht sie, wenn sie mit halb geschlossenen Augen in die Ferne schaut und träumt? Oder meditiert? Gesellen Sie sich in Ihren Gedanken für ein Weilchen zu Ihrer Katze. Vielleicht ist das der Weg, dem Alltagsstress einen Moment lang zu entfliehen. Und wenn Sie keine Katze haben… dann schaffen Sie sich eine an! Mit der Ruhe, die unsereins ausstrahlt, vollgetankt, können Sie dann sicher auch wieder arbeiten.
Auf eine stressfreie Woche,
Ihr
Kater

“Feuersänger” will helfen

Wie im letzten Jahr: Exemplare der Restauflage von “Feuersänger” gibt es nach wie vor für 15 Euro bei mir. Mit dem “Rest” den ich hier noch liegen habe, möchte ich gern einem britischen Autorenkollegen helfen: Zander Nyrond.
Zander ist wie ich “Filker” und über die Filker Community haben wir uns vor Jahren kennengelernt. “Filk” ist eine bestimmte Musikrichtung. Die Melodien sind folkig, im Liedermacher-Stil oder auch schon mal rockig, die Texte fandom-basiert oder sie verarbeiten selbst Erlebtes. Es gibt Filk zu Serien, Filmen, Büchern, über Kinder, Katzen oder den Lieblingsplatz im Stadtpark. Die Filk-Community ist wie eien Familie, und wie in einer Familie versucht man, sich gegenseitig zu helfen, wenn jemand in der Tinte steckt. Und im Moment steckt Zander in Schwierigkeiten. Er ist hat zur Zeit keinen Brotjob, seine Frau ist chronisch krank. Die beiden brauchen finanzielle Unterstützung. Ich möchte von jedem Exemplar Feuersänger, das in diesem Jahr mein Haus verlässt, umgerechnet ein Pfund an Zander weiterleiten.

Noch ein bisschen Werbung:
Nexux – Zander Nyronds Fortsetzungsroman (englisch)
Zanders Website (englisch)
Zanders Blog (englisch)

Wenn euch der Fortsetzungsroman oder andere Texte, die ihr beim Stöbern auf Zanders Seiten findet, gefällt, dann würde ich mich sehr darüber freuen, wenn ihr einen kleinen Obulus zurücklassen könntet. Zander kann jeden Cent gebrauchen, und seine Texte sind es wert.
Danke.

Neues Layout

Ich habe das Seiten-Layout umgestellt. Es ist nun nicht mehr ganz so düster

Edit Tina: Das hier hat der Admin geschrieben, und der war es auch, der nach meinen Vorstellungen das neue Layout gebaut hat. Danke! <3 Edit2: Übrigens hat dieses Layout auch eine "Mobile"-Funktion. Auf Handys und Tablets schiebt sich alles, was ganz rechts steht, Navigation und Blogroll, nach unten, so dass man in voller zur Verfügung stehender Breite die Inhalte lesen kann. Auf dem Samsung-Tablet siehts schon mal okay aus.

Kater der Woche

So. das ist nun also 2013. Sieht auch nicht andres aus als 2012, riecht nur ein bisschen komisch, aber das liegt vermutlich an diesem Unsinn, den die Zweibeiner Feuerwerk nennen. Letzte Nacht sind die Zweibeiner ausgeflippt und haben Silvester gefeiert. Silvester. Das Radio lief und ich habe ein bisschen zugehört, was da über diesen Silvester gesagt wurde, dessen Todestag der 31.12. ist. Papst ist er gewesen und wird als Schutzheiliger verehrt. Für ein gutes neues Jahr, für eine gute Futterernte und für Haustiere. Ja. Sie lesen richtig, für Haustiere. Dabei sind wir Haustiere es doch, die in der Silvesternacht ganz besonders zu leiden haben. Haben Sie sich mal überlegt, wie diese Böllerei in den Ohren dröhnt, wenn man so gut hört wie ein Hund oder wie wir Katzen? Meine Kollegin Cassiopeia war so durch den Wind, dass sie sich die ganze Nacht unter dem Bett verkrochen hat und nur einmal kurz rausgekommen ist, als uns die Überreste des Fonduefleisches kredenzt wurden.
Irgendwie ist es doch schon ein bisschen eigenartig, dass der Schutzheilige der Haustiere auf eine Weise gefeiert wird, die uns Tieren das Fell zu Berge stehen lässt. Und genauso eigenartig ist die Sache mit dem Kater. Da stehen die Menschen morgens auf nach dieser durchzechten und durchfeierten Nacht und nölen herum, sie hätten einen Kater. Pardon? Ja, habt ihr, ihr Menschen, zwei sogar. Leo und ich wohnen hier, schon vergessen?
Achso. Sie meinen die Nachwirkungen von zu viel Feuerzangenbowle und Bier, nennen ihre Kopfschmerzen einen Kater und ihre Laune Katerstimmung. Ich muss ja ehrlich sagen, ich fühle mich dadurch ein wenig in Misskredit gebracht. Seit wann sind wir Katzen denn zuständig für Kopfweh und miese Laune?
Manchmal verstehe ich die Menschen nicht.
Aber ich habe ja jetzt wieder ein ganzes Jahr Zeit, zu versuchen, ein wenig mehr hinter die Gedanken dieser widersprüchlichen Wesen zu kommen.
In diesem Sinne, allen unseren Leserinnen und Lesern ein erfolgreiches und gesundes Jahr 2013.
Euer
Kater